Entwicklung in der hauptamtlichen WachabteilungFreitag, 19. Dezember 2025
Entwicklung in der hauptamtlichen Wachabteilung
Zwei Einstellungen, eine Verbeamtung auf Lebenszeit, vier Beförderungen und sehr gute Perspektiven
Die Feuerwehr Langen setzt sich aus vielen wichtigen organisatorischen Bestandteilen zusammen. Zusätzlich zu der ehrenamtlichen Einsatzabteilung zählt hierzu die hauptamtliche Wachabteilung des Referats Brand- und Zivilschutz. Die Beschäftigten versehen hier ihren Einsatzdienst zur Gewährleistung der Tagesalarmsicherheit und sind in den technischen und administrativen Schlüsselbereichen tätig. Dabei ist die enge und kameradschaftliche Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Kräften nicht nur ein Vorsatz, sondern gelebte Praxis. Besonders erfreulich sind daher Meldungen über Einstellungen und Beförderungen aus diesem Bereich der Feuerwehr Langen.
Ein wichtiger Meilenstein ist die Einstellung eines neuen Kollegen, der sich im Oktober als Beamter im Vorbereitungsdienst für den Einstieg in den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst entschieden hat. Zuvor musste er sich in einem umfangreichen Auswahlverfahren gegen mehrere Bewerberinnen und Bewerber durchsetzen. Während seiner 18-monatigen Ausbildungszeit durchläuft der gelernte Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik neben dem feuerwehrbezogenen Teil der Grundausbildung ebenso die Qualifizierung zum Rettungssanitäter, wird Rettungsschwimmer und erwirbt die Fahrerlaubnis für das Führen von LKW (Bild 1).
Zusätzlich freut sich das Referat über einen neuen Kollegen, der das Team im Hauptamt zukünftig als Einsatzkraft unterstützt. Der gelernte Kfz-Mechatroniker startete seinen hauptberuflichen Feuerwehrdienst bei einer Werkfeuerwehr eines großen Chemieunternehmens und ergänzt die Wachabteilung nun ebenfalls seit Oktober. Neben seiner Tätigkeit im operativen Dienst wird er im technischen Bereich u. a. für die technische und organisatorische Bereitschaft der Einsatzfahrzeuge zuständig sein. Unmittelbar nach seinem Start in seiner neuen Wahl-Dienststelle durchlief er alle notwendigen Einweisungen für die Tätigkeit im Einsatzdienst und absolvierte den ANTS-Lehrgang (Bild 2).
Neben einem Kollegen, der nach erfolgreichem Absolvieren des Vorbereitungsdienstes sowie dem Abschuss der Probezeit den Status eines Beamten auf Lebenszeit erhielt, konnten über das Jahr hinweg ebenso mehrere Einsatzkräfte befördert werden. Ein Brandmeister wurde zum Oberbrandmeister ernannt, zwei Kollegen konnten von Oberbrandmeistern zu Hauptbrandmeistern befördert werden und ein Beamter wurde vom Brandoberinspektor zum Brandamtmann befördert (Bild 3).
Mit der Anpassung der Personalstruktur innerhalb des hauptamtlichen Bereichs der Feuerwehr Langen durch die Einführung des Brandschutzbedarfs- und Entwicklungsplans 2021 bis 2025 wurde die strukturelle Grundlage für eine an den Anforderungen ausgerichtete Aufstellung geschaffen. Die in der nun beschlossenen Fortschreibung zur Bedarfs- und Entwicklungsplanung 2026 bis 2030 getroffenen Festlegungen sehen darüberhinausgehende Entwicklungen vor, welche die ganzheitliche Resilienz der Abteilung stärken sollen.
Hierzu zählt neben zusätzlichen Stellen für Feuerwehrbeamte zur Kompensation ebenso die Revision der Stellenbeschreibungen des mittleren feuerwehrtechnischen Dienstes. Im Fokus steht die an den tatsächlichen Aufgaben ausgerichtete Anpassung der Eingruppierungen aller Oberbrandmeisterinnen- bzw. Oberbrandmeister-Stellen zu Hauptbrandmeisterinnen bzw. Hauptbrandmeistern sowie die Einführung der Amtszulage für Stellen mit besonderer Verantwortung. Des Weiteren sollen weitere Stellen im gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst durch Aufstiegsbeamte und somit durch Nachwuchskräfte aus den eigenen Reihen besetzt werden.
Weitere Informationen zu den strategischen Entwicklungen der Feuerwehr Langen erhaltet ihr demnächst in einem separaten Beitrag über den Beschluss des Brandschutzbedarfs- und Entwicklungsplans 2026 bis 2030.
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