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Jahresbericht des 1. Vorsitzenden für das Berichtsjahr 2016 Freiwillige Feuerwehr 1879 Langen e.V.

Mit dem Jahresbericht möchte ich das vergangene Jahr nochmal Revue passieren lassen.

Begonnen hat unser Vereinsjahr mit dem traditionellen Heringsessen an Aschermittwoch, 14 Tage später folgte die Jahreshauptversammlung.

Im Mai wurde das Waldfest auf dem Waldparkplatz am Oberen Steinberg und die Bewirtung bei der Parköffnung im Schloss Wolfsgarten durchgeführt.

Im Juni kam das absolute Highlight des Jahres, die Akademische Feier 50 Jahre Jugendfeuerwehr in der Neuen Stadthalle Langen. Dieser Veranstaltung wurde von den Verantwortlichen und Mitgliedern der Jugendfeuerwehr selbstständig geplant und organisiert. Neben selbstgedrehten Videos von Mitgliedern der sogenannten Generation Schwarz/Weiß und der Aktuellen Generation Jugendlicher, Reden und Bildern aus 50 Jahren galt es für die Jugendlichen einen ganz besonderen Einsatz mit Menschenrettung auf der Stadthallenbühne zu bewältigen. War doch der Vereinsvorsitzende während seiner Rede vom Brand überrascht und in Rauch eingehüllt worden. Für die musikalische Begleitung der Feierlichkeiten sorgten mit Pips and Drums die Clan Pipers aus Frankfurt. Nach dem offiziellen Teil gab es im Foyer der Stadthalle die Möglichkeit bei einem kleinen Umtrunk in alten Zeiten zu schwärmen oder sich an einer Fotobox zu verewigen.

Die Kosten für die Clan Pipers und die Langener Gut-Stubb wurden vom Verein übernommen. Ich denke noch sehr gerne an diesen tollen Abend zurück und freue mich schon auf das 75-Jährige Bestehen.

Am letzten Sonntag im August fand der Tag der offenen Tür im Feuerwehrhaus statt. Hier wurde durch den Verein, wieder die Bewirtung unserer Besucher übernommen.

Im November fand der Kameradschaftsabend für die Mitglieder der Einsatz- und der Ehren- und Altersabteilung im Feuerwehrhaus statt.

Den Abschluss des Jahres bildete die Nikolausfeier für den Nachwuchs unserer Feuerwehrkameraden. Dieses Jahr trat eine Mutter mit der Idee an uns heran mit den Kindern zusammen Plätzchen zu backen. So wurde an diesem Nachmittag nicht nur Kaffee getrunken und Kuchen gegessen, es wurden auch Plätzchen gebacken um den Nikolaus zu bestechen.

Auch im abgelaufenen Jahr sind wir unserem Satzungsgemäßen Auftrag zur Förderung des Brandschutzes nachgekommen. So wurden nicht nur die Kinder- und Jugendfeuerwehr finanziell unterstützt sondern auch wieder  Anschaffungen getätigt.

Eine Übungspuppe für Herzlungenwiederbelebung welche für die Erste-Hilfe Ausbildung der Einsatzabteilung und der Jugendfeuerwehr genutzt wird und ein HPCO-Messgerät für die Messung von Kohlenmonoxid im Blut wurden angeschafft. Mit diesem Messgerät kann bei Einsatzkräften eine CO-Belastung beispielsweise nach Brandeinsätzen ermittelt werden.

Außerdem wurde ein geschlossener Anhänger beschafft. Dieser dient hauptsächlich dem Transport der Mobilen Brandsimulationsanlage kann allerdings auch zum Transport bei Einsätzen, der Jugendfeuerwehr oder bei Vereinsveranstaltungen genutzt werden.

Doch es gibt auch etwas was mich nachdenklich werden lässt. Im vergangenen Jahr viel wieder ein Problem in unserem Verein auf. Dieses Problem oder dieser Umstand ist leider nicht nur auf unseren Verein begrenzt, sondern ein Problem der wandelnden Gesellschaft. Der Zuspruch und die Hilfe bei Veranstaltungen des Vereines ist teilweise erschreckend gering.

Als Beispiel möchte ich das Waldfest und die Nikolausfeier nennen. Am Waldfest waren mehrere Schichten noch am Vorabend unbesetzt und an der Nikolausfeier haben gerade mal 11 von 41 Kindern zugesagt.

Dieser Trend setzt sich leider immer weiter fort, sodass wir ein Nach- bzw. Umdenken der Veranstaltungen durchführen müssen. Sollen diese Veranstaltungen erhalten bleiben? Wenn ja was können wir anders oder besser machen? Oder sollte man Neue oder auch Alte Wege gehen? Als Beispiel sei hier der Familiensparziergang genannt welchen mangels Interesse in den 90er Jahren abgeschafft wurde, solche Veranstaltungen können bei Interesse auch wieder angeboten werden.

Zum Abschluss meines Berichtes möchte ich mich rechtherzlich bedanken.

Bei der Stadt Langen und Ihren Gremien, der Stadtbrandinspektion Frank Stöcker und Michael Scholl, der Einsatzabteilung, dem Jugendwart Christian Buchold, der Jugendfeuerwehr, der Kinderfeuerwehrwartin Katharina Buchold, den Mitgliedern der ANTS und der Sportgruppe für den Aufbau des Kameradschaftsabend, dem Kameraden Thomas Zwipp für die Bereitstellung der Lichttechnik, dem Kameraden Daniel Konhäuser für die Wartung des Getränkeautomaten und der Theke, den Heringsdamen für die Zubereitung des Essens am Aschermittwoch, meinen Vorstandkollegen und allen anderen die sich zum Wohle unseres Vereins eingesetzt und uns unterstützt haben.

Ich bedanke mich für Eure Aufmerksamkeit und beende meinen Jahresbericht mit dem Leitspruch unserer Gründerväter.

Einer für Alle – Alle für Einen

Langen, den 24. März 2017

 Michael Graf 1. Vorsitzender

 

 

 

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